So, nun gehöre ich auch, aufgrund des EDV-Praktikums an der FH Geisenheim, zu den Menschen, die ein Weblog angelegt haben.
Damit man ungefähr mal weiß, welcher Mensch hinter “Weinliebe” steckt, erzähle ich doch einfach mal etwas über mich:
Zur Zeit studiere ich in Geisenheim Weinbau und Oenologie im Ersten Semester. Sozusagen noch frisch und motivert.
Vor meinem Studium absolvierte ich eine Winzerlehrer in zwei verschiedenen Betrieben.
Einmal beim Weingut Jean Stodden in Rech. Weinanbaugebiet Ahr. Ein kleines Weingut mit 6,5 ha im Familienbesitz. Zu 95% wird hier Rotwein angepflanzt. Als Ausgleich wird zu 5% der Riesling angebaut.
Spätburgunder, Frühburgunder und ein kleiner Teil Dornfelder prägen die Weinberge des Weingutes.
Hier durfte ich viel über die An- und Ausbauweise des Rotweines lernen.
In meinem zweiten, wie auch letztem Lehrjahr, kam ich zurück in den Rheingau ins Weingut Wegeler nach Oestrich-Winkel.
Ein Familienbetrieb mit über 45 ha. Darüber hinaus besitzen sie noch Weingüter an der Pfalz, wie an der Mosel.
Hier wird ausschließlich Riesling angebaut.
Ich persönlich komme aus keinem Weingut. Daher stellt sich oft die Frage, wie ich denn zum Wein überhaupt kam, da ich zunächst in die Gastronomie wollte, am liebsten auf ein Schiff und die Welt bereisen.
Doch nachdem ich am 07. Dezember 2001 zur Johannisberger Weinkönigin gekrönt worden bin, entdeckte ich so nach und nach den Wein immer mehr für mich.
Dies verfestigte sich im Laufe meiner Amtszeit, dass mein Hobby nun zum Beruf wurde.
Falls ich mal nicht im Weinberg stehe oder auf der Bühne Weinsprüche aufsage und die Menschen zum Trinken animiere, tanze ich leidenschaftlich gerne.
Hallo Frau Hans,
habe Ihre Seite im Internet mit Interesse gelesen. Hatte heute die Idee, folgende Anzeige in einer Weinbau-Zeitschrift aufzugeben:
WINEMAKER – Erfahrener Weinbautechniker berät Sie beim Ausbau erlesener Weine, auch Cuvée – „Kompositionen“ – individuelle Beratung vor Ort.
Was halten Sie davon? Bin 57 Jahre alt – habe Ideen und Erfahrungen ohne Ende und hatte in den 80er Jahren das Drittbeste Weingut in Rheinhessen (Familienbesitz. Nach vielen Experimenten im Keller sind die Goldmedaillen geflossen und dann letztendlich auch der Staatsehrenpreis – frei nach dem Motto: Weniger ist mehr! In den 4 Wochen im Herbst muss eben richtig “geackert” wernden, dann ist der Grundstein für einen hervorragenden Wein gelegt.
Würde mich freuen, wenn Sie Kontakt mit mir aufnehmen.
Liebe Grüße
Norbert Fettermann